Makler 2.0

Hintergrund: http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article149901472/Warum-immer-mehr-Makler-ins-Netz-gehen.html

Die App zeigt freie Wohnungen an

Foto: dpa-tmn

 

 

Zuerst waren es die mittlerweile kaum noch wegzudenkenden Immobilienplattformen Immowelt, mynexthome, Immonet und Immobilienscout24 um nur vier zu nennen. Die Liste wurde im Laufe der Jahre immer länger. Verändert haben die Plattformen zunächst nur die Art wie Immobilien angeboten wurden. Während vor 15 Jahren noch nahezu jedes Objekt in einem Printmedium angeboten wurde, werden die Gazetten rund um den Wohnungsmarkt heute immer kleiner und bleiben fast nur noch dem Privatanbieter überlassen.

 

Wer heute nach Wohnraum sucht, egal ob Kauf oder Miete kommt kaum noch um die Immobilienportale herum. Doch passend zum allgemeinen Trend der Virtualisierung und einer Beschleunigung der Abläufe hat das Internet mittlerweile schon die nächste Stufe entdeckt. Start-ups wie 123Makler, McMakler und Homelike starten die Wohnungsmarktoffensive.

 

Doch geht Immobilienvermittlung überhaupt online? Fakt ist, viele Makler werden ihr Tätigkeitsfeld und die Art ihrer Tätigkeit verändern müssen. Man wird sich dem Medium Internet in der Branche nicht gänzlich verschließen können, wenn man am Marktgeschehen teilhaben möchte.

 

Andererseits scheinen viele der Gründungen den persönlichen Aspekt und die Expertise zu verkennen. Die reine Arbeit mit Rechenprozessen wird dem Markt kaum gerecht werden. Noch hinzu kommen regionale Aspekte, welche den Immobilienmarkt stärker als andere Branchen prägen.

 

Fazit: Ohne Internet geht Immobiliengeschäft nicht. Aber dies wissen wir auch nicht erst seit heute!

 

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